Operative Therapie

Viszeralchirurgische Eingriffe

In der viszeralchirurgisch orientierten chirurgischen Klinik des Krankenhauses werden die kolorektalen Tumoren im Rahmen des multimodalen Behandlungskonzeptes nach ausführlicher Diskussion in der Tumorkonferenz in offener operativer Technik und häufiger auch in der minimalinvasiven Technik operiert. Die Spezialität der viszeralchirurgischen Klinik besteht darin, dass vorwiegend die Eingriffe am Darm in minimalinvasiver Technik durchgeführt werden. Die Darmverbindungen (Anastomosen) werden in der intrakorporalen Technik durchgeführt, um die postoperativen Infekte, Wundheilungsstörungen sowie die Narbenhernienrate zu minimieren. Die chirurgische Klinik des Krankenhauses ist ein zertifiziertes Kompetenzzentrum für minimalinvasive Chirurgie (Schlüssellochchirurgie).

Die kolorektalen hepatischen (Leber) Metastasen werden ebenfalls im Rahmen des multimodalen onkologischen Behandlungskonzeptes operiert. Es werden sowohl resezierende als auch leberparenchymsparende Eingriffe wie z. B. Thermoablation durchgeführt. Des Weiteren werden in der palliativen Situation bei fortgeschrittenem Krebsleiden die chirurgischen Eingriffe auch in Kooperation mit der gastroenterologischen Abteilung durchgeführt (z. B. Stenteinlagen). Die Portimplantation gehört in der chirurgischen Klinik zu einem Standardeingriff und wird regelmäßig durchgeführt. 

 
 
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